„Wir brauchen das Danken!“

Es ist schon einige Zeit her, da erzählte mir eine Frau aus der Gemeinde, die viel Lebenserfahrung hat, dass sie ein „Danke–Tagebuch“ schreibt. In dieses Tagebuch schreibt sie die Dinge, für die sie dankbar ist und wo sie Gott erlebt hat. Und wenn es ihr mal nicht gut geht, ist es eine Ermutigung, darin zu lesen! Solch ein Tagebuch hatte ich dann auch angefangen. Und heute möchte ich Euch gerne ein bisschen davon erzählen. Zum Jahreswechsel kam der Gedanke, nochmal all das zu lesen, was ich im letzten Jahr in das Tagebuch eingetragen hatte. Und – da staunte ich nicht schlecht! An vieles konnte ich mich
schon gar nicht mehr erinnern… Da kam richtig Freude ins Herz beim
Lesen!

Als jetzt nach den Osterferien der Alltag wieder losging, wünschte mir jemand, dass ich bei all den Herausforderungen, die auch da sein werden, die Dinge entdecke, die das Herz erfreuen. Das war mir eine große Hilfe! Es gab die Dinge, die die Kraft und Nerven strapazierten und die Stimmung trüben wollten – es gab aber auch die anderen Dinge, die zum Freuen waren und wo z.B. etwas „gut lief“.
Es tat richtig gut, darauf den Blick zu richten. Dazu passt – stellte ich fest –
was in Philipper 4,8 steht!
Ich kann Dir wirklich sehr empfehlen, solch ein „Danke–Tagebuch“
anzufangen. Das hilft sehr beim Danken und Gott loben!
Und ich wünsche Dir für Deine Tage, dass Du darin die kleinen und größeren Freuden des Tages entdeckst. Kathrin

„Dank für jeden Tag, den Du, mein Gott, mir gibst.
An dem ich schmecken darf, wie Du mich liebst.
Für jedes Licht, das mir den Weg erhellt;
für jeden Sonnenstrahl in dunkler Welt;
für jeden Trost, wenn ich in Ängsten bin;
nimm, Herr, das Loblied meines Herzens hin.“
Dankbarkeit ist das Geheimnis eines zufriedenen Lebens.
Die glücklichsten Menschen sind nicht immer die, die am meisten haben.
Häufig sind es die, die nicht vergessen, Gott zu danken.
Wer dankt, dessen Freude vertieft sich, und sein Leben ist gesegnet.
Wer Gott dankt, wird bewahrt:
In guten Zeiten vor Gleichgültigkeit, und in schweren Zeiten vor
Verzweiflung. B. Matzel