Light up the Night

Light up the Night – Sonntag, den 14.11.2021
Zu meinen Favoriten im Event-Kalender der Gemeinde gehört eindeutig das
Lagerfeuer-Fest, das alljährlich im November stattfindet. Vielleicht assoziiert der ein oder andere damit Cowboy-Romantik. Oder Pfadfinder, die mit leuchtenden Augen um die Feuerstelle sitzen und Jugendlieder zur Klampfe singen.
Im Gegensatz zu früher saßen wir auf dem schönen Gartenareal der Kreuzkirche nicht mehr auf dem Boden oder auf rustikalen Holzstämmen, sondern hatten um die zwei Fred-Feuerstein-Lagerfeuer schöne Bänke gestellt, damit man beim Stockbrot-Grillen gemütlich mit einem selbstgemachten Punsch plaudern konnte.
Den Hirten auf den Feldern vor Bethlehem ging zur Geburt Jesu ein Licht auf. Uns auch. Der Abend stand unter dem Thema „Light up the Night“ (Zünde ein Licht an in der Dunkelheit) und dazu hat Melanie mit LED Pois
eine fantastische Lichtershow gemacht. Sie sagte, dass viele Menschen sich gerade in dieser dunklen Jahreszeit nach Licht, Wärme, Liebe und Gemeinschaft sehnen. Gott hat uns in Jesus dieses innere wärmende Licht geschenkt und kam in diese Welt, um uns seine Nähe und Trost zu schenken. Unterstrichen wurde die Aussage durch einen wunderschönen Tanz, den Lia, Jorna und Elien choreographisch selbstständig entwarfen nach dem bekannten Lobpreislied von Rend Collective „Lighthouse“ (Leuchtturm). Das berührte die Zuschauer total. Auf der Bühne sah man nur die leuchtenden LED-Turnschuhe – von weitem sah es wie tanzende Glühwürmchen aus. Dass wir so unbekümmert feiern konnten, verdanken wir Christian, Gottlieb und Raphael. Denn irgendwer muss ja Holz hacken (Traumjob der Männer, haha), Lagerfeuer machen (zum Glück nicht mehr so wie zu Jesu Zeiten 😊) und die Bäume und Büsche in buntem Glanz erleuchten lassen (angelehnt an das Lichterfest in Berlin, wo jährlich um diese Zeit Sehenswürdigkeiten angestrahlt werden). Wir hatten auch super Food! Margrit und Annika sorgten für Stockbrot (Favorit war bei den Kindern Stockbrot mit Nutella) und die Bowle, alles andere wurde durch freudige Essens-Spender auf dem Büfett ergänzt, wo rege zugegriffen wurde. Das gesellige Beisammensein von Alt und Jung war locker, fröhlich und entspannt und nichts ist schöner, als vom Gewusel der Kinder umgeben zu sein und nette Gespräche zu führen!
Alle gingen erfüllt und gefüllt (vom Essen) zurück nach Hause.
Ich stellte hinterher fest, dass ich wie ein erzgebirgisches Räuchermännchen stank, aber das war´s mir wert.
Sei doch das nächste Mal dabei. Es lohnt sich!