KingsWake Festival Resumee

Bemerkenswert ruhig -Eindrücke einer Stippvisite beim KingsWake-Festival

Das hatten wir uns fest vorgenommen: einen Besuch auf der „Festwiese“ der
Kreuzkirche, trotz verspäteter Rückkehr aus unserem Urlaub. Über die
Kreuzkirchen-App war uns etliches von den umfangreichen Vorbereitungen für
dieses Mega-Jugendlager mit etwa 100 Teilnehmern bekannt geworden. So
lasen wir von den Einsätzen auf dem Gelände, wussten, dass Möbel,
Teppiche, … benötigt wurden. Für ein Jugendlager fragten wir uns??
Verständlicher war da schon, dass um Wimpel gebeten wurde. Fleißig wurden
sie im Diakoniezentrum genäht. Zwischen den Hilferufen war auf der App
immer wieder Freddy zu lesen mit Lob und Dank für alle Unterstützung in
materieller und geistiger Hinsicht. Man spürte die hohe Motivation und
Einsatzbereitschaft aller Mitarbeiter und Helfer.
Für Spannung war also gesorgt, was aus den Überlegungen und Mühen nach
Wochen geworden ist. So schlenderten wir neugierig zur Wiese. Hier
angekommen, fragten wir uns, wo die 100 Jugendlichen denn geblieben sind.
Es war auf dem Platz erstaunlich ruhig und geordnet, von Chaos keine Spur.
Vor uns sprangen einige durch einen Rasensprenger – ohne Gebrüll.
Heidemarie hat von Klassenfahrten einer Grundschule andere Erinnerungen!!
An anderer Stelle lauschten ältere Teilnehmer in einer größeren Runde einem
Mann interessiert. Es war ein Jugendtrainer von Hannover 96, der aus seinem
Leben erzählte, wie er Christ wurde.
Ein paar Schritte weiter wurden von Helfern Waffeln für Besucher gebacken,
Kuchen und Eis angeboten. Im Café Margrit, einer großen Jurte, konnte man
die Leckereien auf dem Sofa genießen, mit den Füßen auf Teppichen.
Blickfang war ein kleiner Schrank mit liebevoll dekorierter Vitrine. Welch
Atmosphäre! Mit Vergnügen fanden sich hier etliche Senioren ein.

Nach einer Weile erfreute uns eine Gruppe mit einer Zeitungspapier-
Modenschau. Wir staunten nicht schlecht, was für Kopf und Körper Originelles gebastelt wurde
.

An anderer Stelle an diesem Nachmittag wurde ein selbst
vertonter Psalm 23 mit Musikbegleitung vorgetragen.
Dieser kurze Besuch hat uns viel Wertschätzung und Anerkennung für alle
Mitarbeiter und Helfer abgenötigt. Unser Gebet war, dass bei diesem
ideenreichen Programm und der tollen Ausgestaltung des Geländes die
Teilnehmer offen sind für die Botschaft in Andachten und Gottesdiensten.
Unser Herr möge dieses Festival segnen, besonders auch für die vielen
gemeindefremden Teilnehmer. Reinhard u. Heidemarie Gottschling