Da kann man wirklich nur staunen!


Es ist jedes Mal eine große Freude für mich, wenn Ende April – aber spätesten Anfang Mai – die
Schwalben wieder zu ihrem Sommeraufenthalt eintreffen.

Lautlos und fast unbemerkt sind sie
plötzlich da und beziehen ihre „Sommerwohnung“. Vieles an diesen kleinen rasanten Kunstfliegern
erstaunt mich jedes Mal aufs Neue.
Da ist einmal zum Staunen, wie sie „wissen“ können, wann es an der Zeit ist, im Frühling in den
Norden und im Herbst nach dem Süden aufzubrechen und welchen Weg sie nehmen sollen!
Wer flüstert ihnen das? Wer hat sie so „konstruiert“, dass sie im schnellen Flug (und nur so) ihre
Nahrung aufnehmen können: nämlich Insekten, die in der Luft umherschwirren und die wir teilweise
mit unseren Augen gar nicht wahrnehmen?
Wer wies sie an, ihre Nester unter Dachüberhängen oder in Scheunen oder Schuppen zu bauen?
Woher „wissen“ die kleinen Geschöpfe, wie groß sie ihre Nester bauen müssen und aus welchem
Material?
Und dann „kleben“ sie ihr Nest – wer könnte sagen wie – mit Lehm und Wasser an eine Wand und das
so fest und sorgfältig, dass so ein „Bauwerk“ Sturm und Regen jahrelang ohne jeden Schaden
übersteht.
Dabei können wir mit Sicherheit davon ausgehen, dass alles, was sie für ihr Leben „wissen“ müssen, –
und das ist wirklich nicht wenig – in ihrem kleinen knopfgroßen Köpfchen „gespeichert“ ist.
Wie kann dieses Wunder geworden sein?
Ich kenne da nur eine Antwort: Durch unseren großen Gott!